Kräuter sammeln in virtuellen Zeiten

Kräuter sammeln

(das neue Coronahobby oder Kräutersammeln in virtuellen Zeiten)

es ist wundervoll, dass Menschen – gerade auch während der Coronazeit wieder Muse fanden und finden in die Natur zu gehen und sich mir ihr & damit ja auch mit dem eigenen Ursprung zu beschäftigen. Schön auch, dass das Interesse an der naturheilkundlichen Wirksamkeit der vielfältigen Blüten, Blätter, Knospen, Wurzeln und Harzen wieder neu erweckt und belebt wird und auch das Interesse am handwerklichen Tun.

Die Kräuterkunde ist ein wunderschönes Tätigkeitsfeld – man lernt ein Leben lang nicht aus. Dies bringt uns im Bestfalle der Natur näher, so dass wir uns als Teil derselben verstehen, statt sie als reine Rohstoffquelle zu betrachten oder sie uns gar „Untertan“ machen zu wollen. Wir sehen heute in aller Konsequenz für das Klima und die Artenvielfalt, wohin uns ein solches kurzfristiges, weil ausbeuterisches Denken bringt.

Wir erkennen komplexere Zusammenhänge der Ökologie & der Biologie durch das Beobachten, durch das Involvieren sozusagen durch „learning by doing“. Dieses Herangehen ist nicht nur mit Kindern zauberhaft und vermittelt ein gelebtes Miteinander, das das Wesen der Natur nicht länger abstrakt bleibt. Tatsächlich erfahren wir im Bestfalle die weitreichende Demut und Hingabe der Kraft der Natur und erkennen dabei die einzigartige Schönheit unserer Erde. Sie nährt uns, sie trägt uns, sie kleidet uns, beherbergt uns und nimmt uns, wenn es soweit ist, wieder in ihrem Schoß auf. Dieses Erkennen kann tiefgreifend berührend und seelisch sehr nährend sein, da es uns ein Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit vermittelt. Die Natur selbst macht es uns vor: mittels Einigkeit durch Symbiosen übeleben vielzählige zum „wood wide web“ verwobenen Gattungen und unterstützen sich wechelseitig durch gelungene Vernetzung. Pflanzen sind freigiebig, voller Hingabe und Überschwang: „nehmt, lasst Euch nähren“ scheinen sie uns regelrecht zuzurufen.

Doch: Was gilt es zu beachten, um sinnvoll vor zu gehen?

In den sozialen Medien kursieren derzeit täglich Posts wie „Ich habe diesen Korb voll gesammelt – kann mir jemand sagen, was das ist & was ich daraus machen kann?“. Wir haben alle mal angefangen, waren unsicher und lernen aus unseren Fehlern. Daher soll sich niemand persönlich auf den Schlips getreten fühlen, sondern das Folgende einfach als Anregung verstanden werden.

Vor dem Sammeln

o Pflanze absolut treffsicher bestimmen
o Verwechslungen ausschließen, ansonsten bitte nicht sammeln (zur Bestimmung können zunächst Fotos gemacht werden; eine bezaubernde Übung zur Schulung Deiner Augen ist es, die Pflanzen zu zeichnen – ganz ohne jeden künstlerischen Anspruch, einfach um der Form, der Nervatur und weiteren kleinen, aber wichtigen Details auf die Spur zu kommen)
o Dein persönliches Vorhaben klären: im Vorfeld erörtern welche Pflanzenmenge ich wofür benötige bzw. für wie viele Personen stelle ich was her
o Sammelvorschriften beachten (Naturschutz ?)
o nur so viel ernten, dass für die Natur immer ausreichend zur Vermehrung, Befruchtung und die Fruchtbarkeit der Bodendecke übrig bleibt – die Bedürfnisse der Natur stehen vor jedem Sammelvorhaben!

Selbstverständlich sammeln wir außerhalb ausgewiesener Naturschutzgebiete, aber auch fern von Bahnlinien, Einflugschneisen, Hunderennstrecken oder vielbefahrenen Straßen. Über Auflagen des Naturschutzes oder Reglementierungen der Sammelmenge (z.B. Handstrauß) haben wir uns zuvor schlau gemacht, um Artenbestände zu erhalten oder sinnvollerweise im Vorfeld zu schützen. In Naturschutzgebieten bewegt man sich nur auf den ausgewiesenen Wegen, um geschützte Tiere z.B. während der Brutzeit, aber auch Pflanzen nicht zu stören.

Bestimmung

Am Beispiel Giersch (Vitamin C & Eisen haltig, enthält zudem etliche Mineralstoffen, ist daher als Wildgemüse reichhaltig, gesund und zumindest in kleinem Wuchsstadium sehr lecker in der Wildkräuterküche) lässt es sich gut erklären. Dieser ist jedoch in der wirklich großen Gruppe der Doldenblütler beheimatet, die über einige ungenießbare bis tödlich giftige Familienmitglieder verfügt. Ein Salat aus geflecktem Schierling – ebenfalls ein Doldenblütler – kann nach schrecklichen Lähmungen tödlich sein (wer hat nicht schon von Sokrates` Schierlingsbecher`gehört), wenn dieser mit den Blättern der genießbaren wilden Möhre oder denen des Wiesenkerbels verwechselt werden würde. (Vgl. dazu das Buch „Doldenblütler – von Pastinakengemüse bis Schierlingsbecher/Rita & Frank Lüder/Verlag Kreativpinsel). Kläre gewissenhaft, was Dir wohlmeinende, persönliche oder virtuelle Ratgeber mit an die Hand geben: Hätte niemand interveniert, hätte ein gutgläubiger Facebook-Fragesteller womöglich einen Aconitumsalat zu sich genommen, da es seitens der emsigen, aber leider unzureichend informierten Ratgeber „essbar aussah“. Das geht natürlich schon, bei manchen Pflanzen eben nur einmal.

Handybilder & Apps

Zur Bestimmungshilfe die Pflanzen bitte vor Ort stehen lassen. In unseren Zeiten können mit dem Handy gute Detail – Bilder gemacht werden, um Unsicherheiten auch mittels Online-Austausch zu zerstreuen. Dazu die gesamte Pflanze inkl. deren erkennbarem Größenverhältnis (ggf. Masstab daneben platzieren), Blattober- & Unterseite, Blüte oder Knospe bzw. Samenstand, diverse strukturelle Details und Auffälligkeiten, Form und im Zweifelsfalle auch der Querschnitt des Stängel und Angabe des Standortes (Boden/Region/Umgebung/Lichtverhältnis) posten, um wirklich sinnvolle Unterstützung zu erhalten.

Apps (wie z.B. Pl@ntNet/Flora incognita) können nützliche Hinweise geben, abschließend treffsicher bestimmt sind die Pflanzen damit aber nicht immer! Wenn einem das bewusst ist, können solche Apps helfen mit den Bestimmungsradius einzudämmen.

Ein Bestimmungsbuch in der Tasche ist auf jeder Wanderung sinnvoll (z.B. „Was blüht denn da?“/Kosmosverlag für blühende Pflanzen und einer nützlichen Aufteilung, welche auch Nicht-Botaniker leicht verstehen können). Wer keine Freude daran hat, das Bestimmen zumindest in den Grundzügen zu erlernen sollte vielleicht auch über andere Hobbies nachdenken, denn das ist die Grundlage dieses wundervollen Tuns. Auch wenn das ein sehr großes und weites Feld ist und Jahre in Anspruch nehmen wird – es macht wirklich viel Freude.

Anwendungshinweise im Netz

In den Sozialen Netzwerk- Gruppen kursieren neben fahrlässigen Hinweisen auch fatale botanische Fehlbestimmungen. Dieses Halbwissen wird zum Teil recht munter geteilt ohne den Hinweis, dass es sich um eine reine Vermutung und nicht um fachkompetentes Wissen handelt. Botanische Namen sind dabei ein sinnvolles Unterscheidungsmerkmal der Varianten.
Zu fahrlässigen Indikationen möchte ich hier kein weiteres Fass aufmachen. Wir sollten uns aber immer unserer Verantwortung und den Grenzen der eigenen Kompetenz bewusst sein. Nicht umsonst gibt es hierzu Ausbildungsberufe. Zumindest fundierte Seminare und Kräuterwanderungen sollten besucht werden, da sonst wichtige Merkmale wie Optik, Haptik, wesentliche olfaktorische und sensorische Indikatoren fehlen.

Insekten/Vögel

Nach dem Winter benötigen in erster Linie und vor allem anderen die früh fliegende Insekten dringend Nahrung und den Nektar der ersten Blüten und Knospen. Sie verhungern, wenn zu wenig Futterangebote stehen bleiben. Der Mensch hingegen verhungert nicht, wenn er keinen Veilchenessig oder ähnliche – zugegeben kulinarische Köstlichkeiten – bekommt. Das soll bitte nicht missverstanden werden. Solche schönen Wildkräuterkost-Rezepturen sind absolut wundervoll und im Nährwert nicht zu toppen im Vergleich zu industriell angebauten Zuchtformen auf ausgelaugten Böden. Dennoch sollte bei allem die Achtsamkeit und das gelebte Miteinander an erster Stelle stehen, nicht das Ego mit seiner „Ich will“-Tendenz.

Lassen wir den Vögeln genug Saaten und Beeren im Winter. Wenn wir den Garten vor dem Winter nicht akribisch aufräumen, wenn wir Wildblumen sähen satt Steingärten anzulegen, wenn wir Vorfeld bei der Pflanzung Wert auf heimische Büsche und vermehrungsfähige Stauden (statt F1 Hybriden) geachtet haben geschieht das geradezu von alleine. Pflanzen wir kostbare Wildhecken, wo es uns möglich ist.

Wahrnehmungs- & Intuitionsschulung

Die Wälder und die Wiesen lehren uns Achtung durch Erkennen und Achtsamkeit durch Anerkennen zugleich; gerade wenn wir das Lauschen in Stille ganz vornan stellen. Die Hinwendung an die Schöpferkräfte der Natur unterstützen uns tiefgreifend – auch im Prozess der Erkenntnis persönlich motivierter Tendenzen. Wenn wir mit den heilkräftigen Aspekten der Natur arbeiten wollen steht das Wahrnehmen innerer und äußerer Zusammenhänge vor allem anderen. Wir werden zunächst ganz still und damit aufnahmefähig – wir erbitten sozusagen Einlass in der diese komplexe und vielschichtige Welt. Wir können mit den Pflanzenkäften zunächst einfach nur sein, ohne jedes Wollen, um deren individuelle Wesensart ganz persönlich zu erfahren. Pflanzen durch die eigene Offenheit spüren, kontemplativ bei ihnen zu weilen, sie vllt. zeichnen, um sie wirklich zu sehen ihrer Einzigartigkeit, ihrer Maserung, der Blatt- & Blütenform usw. … all das sind schöne Wege der Wahrnehmungs- & Intuitionsschulung. Der Austausch und das gelebte Miteinander mit Gleichgesinnten ist eine wundervolle Art sich zu schulen. Vgl. dazu Naowa-Seminare (www.Naowa.de) wie „Der Weg der weisen Frau“ oder die „Kräuter-Jahresgruppe – Basisausbildung/Fortgeschrittenengruppe“ mit Myriam Veit

Konsumrausch

Gesammelt werden sollte nur, was wir wirklich benötigen und davon nicht zu viel. Alle (angehenden) Phytotherapeuten kennen es: es kann überwältigend sein kann, was die Natur alles zu bieten hat bzw. was davon essbar ist. Beruaschender Aktionismus kann einen packen in der Freude über die Kostbarkeiten der Natur und deren vielfältigen Zubereitungsformen. Wundervoll. Aber … nicht alles was dort draußen wächst ist für den Mensch bestimmt. Die Tierwelt, aber auch der Boden braucht Nährstoffe. Der Boden benötigt eine Mulchdecke, damit der Boden nicht ausgelaugt wird. Nährstoffe müssen im Kreislauf verbleiben. Ausschließlich zu Nehmen schafft immer ein Defizit, es gilt in Kreisläufen zu denken. Der Mensch ist wohlwollend integrierter Teil dieses Systems und sollte sich nicht zu selbstverständlich darin eingerichtet haben, der Störfaktor zu sein. Denn das ist, was zum Gegen- statt zum Miteinander führen würde.

Geben und Nehmen

Geben und Nehmen muss also im Gleichgewicht sein, ansonsten findet Raubbau in irgend einer Form statt. Wenn ich dort draußen etwas haben möchte sollte ich zeitgleich darüber nachdenken, wie ich das Gleichgewicht meiner mir entsprechenden Art sinn- & liebevoll erhalten kann. Was kann ich geben? Das kann sein meinen Garten permakulturistisch anzulegen, eine (echte) Wildwiese anzupflanzen. Vllt. Bereitet es Dir Freude vom Aussterben bedrohte Pflanzen vorzuziehen. Das geht auch auf dem Balkon. Oder Du wirkst in einem anderen Bereich nützlich, sammelst Wildsaatgut, unterstützt eine Solawi und bist so hilfreich. Sicher hast du selbst gute Ideen. Was entspricht Dir?

Wildblumen und Saatgut

Saatgutmischungen sollten regional angepasst sein & nicht von den gleichen Anbietern stammen, die ironischerweise auch Insektenvernichtungsmittel herstellen. Hoffmann und Rieger haben z.B. regionale Mischungen. Bei Naowa oder in der gleichnamigen Facebook-Kräutergruppe bekommst Du eine kostenlose Liste der Saatguthändler & Staudengärtnereien mit sortenfesten Biovarianten. Um ein paar der bekannteren Namen zu nennen: Grüner Tiger (auch alte Gemüsesorten), Syringa, Bingenheimer und Dreschflegel.

Insekten und Bienen

Was man tun kann, um Bienen zu helfen, ist BIO Saatgut bzw. BIO Pflanzgut zu verwenden. Konventionelles Pflanz- & Saatgut ist idR mit Pestiziden, Herbiziden und Bioziden behandelt sind, die entsprechend bienenschädlich sind. Besonders dramatisch sind die Neonicotinoide – diese wurden von diversen Umweltverbänden und auch von der der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit für das Bienensterben verantwortlich gemacht. Neonicotinoide wirken auf Bienen womöglich suchtgefährdend – ähnlich wie Drogen, sie werden davon abhängig & bevorzugen gespritzte Kulturen. Das Gift beeinträchtigt das Nerven- und Immunsystem, was sie für Schädlings-Befall sensibilisiert. Zudem erlaubt das Patent geschützte Saatgut von Monasanto Landwirte auf Jahre hinaus vertraglich an sie zu binden. Money makes the world go round up.

Neben unfruchtbaren Stein- & reinen Rindenmulchgärten sind folgende geeignet sind Pflanzungen ökologisch nicht sonderlich sinnvoll: Forsythien, Thuja, Kirschlorbeer, Zucht-Pelargonien wie Geranien (wilde Geranien sind hingegen wunderbar) Dahlien, Fleißige Lieschen und Margeriten. Gentechnisch veränderte Pflanzen (auch auf Optik gezüchtete z.B. gefüllte Formen) sind nicht mehr vermehrungsfähig & damit letztendlich vom Aussterben bedroht. Das betrifft auch Heilpflanzensaat wie das der gefüllten Ringelblume.
„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ (Albert Einstein)

Sammel-Menge

Für Tees, Ansätze, Tinkturen, Pestos, Kräutersalze usw. benötigen wir in aller Regel sehr viel weniger Pflanzmaterial als wir zunächst glauben. Dies ist natürlich ein Erfahrungswert, der sich erst mit den Jahren etabliert. Daher ist es nicht verkehrt zunächst lieber weniger als mehr zu sammeln. Da man meist ja auch nicht nur ein Kraut im Jahreslauf sammelt, sondern viele verschiedene können wir davon ausgehen dass wir immer ausreichend schöne Produkte zur Verfügung haben. Nützliche und praxisnahme Herstellungstipps für Grundrezepturen wie Ölauszüge, Tinkturenherstellung & Kosmetik vgl. im Werk „Heilkosmetik aus der Natur“/Nymphenburgerverlag“ bzw. auf dem Blog von www.Naowa.de.

Alle Pflanzen kommen in genau einem Jahr wieder, diese ernten wir dann wieder frisch!

Was benötige ich

Es ist schwer Maßstäbe anzusetzen, die Allgemeingültigkeit haben – jeder braucht etwas anderes, jeder liebt andere Dinge, manche Erkrankungen oder auch Hautprobleme benötigen besondere Zuwendung. Hier sind einige Richtlinien für eine Jahresbedarf:

Mehr als 250-500 ml Mazerat (Ölauszug, wie z.B. Johanniskraut) verbraucht man nicht zur Körperpflege, zudem ist das Trägeröl selten länger als 1 Jahr haltbar – dies muss berücksichtigt werden. Daher sollte es ausreichend sein, wenn Du Dir je Pflanzen spezifischer Mazeration 30-100 ml vornimmst.

Kräuteressig kann man für die Verwendung in der Küche im Gesamten mit ca. 2-3 l berechnen, wenn Du keinen weiteren Essig einsetzt.

Creme und Balsam wird bei normalen Hauttypen ca. 50 – 150 g in 3 Monaten benötigt – da das MHD sowieso nicht länger anberaumt werden kann, sofern Du nicht synthetisch konservierst ist eine Vorratshaltung nicht sinnvoll. Geschimmelte oder ranzige Creme kann natürlich nicht mehr verwendet werden.

Tinkturen oder medizinische Weine werden in der Menge entsprechend der medizinischen Indikation zubereitet. Genusswein oder aufgesetzte Liköre kann man mit ca. 1 l pro Jahr für den persönlichen Bedarf andenken.

Pestos sind nicht länger als 1 Jahr (im Bestfalle) lagerfähig – gären oder oxidieren diese können sie nicht länger verwendet werden. Selbst wenn du reichlich davon isst wirst du kaum mehr als 500 g – 1 kg pro Kopf und Jahr aufbrauchen.

Wenn du Geschenke fertigen willst, berechne diese Mengen entsprechend.

Kräuterkunde ist ein Lebensweg

Ernsthaft und beseelt betriebene Kräuterkunde ist ein wundervoller Lebensweg, der Praxis, Achtsamkeit und persönliche (emotionale, geistige, Herzens-Empathie fähige, spirituelle) Entwicklung einen kann. Das fordert Zeit dem Raum zu geben und schenkt Zeit für Wahrhaftes und wesentliches, sofern einen das Thema anspricht zugleich. Es ist ein Akt der Liebe und küsst die Muse sich in die Natur zu begeben, auch ganz ohne etwas zu wollen. Das bedeutet sich als Mensch zurück zu nehmen und wahrzunehmen, was aus sich selbst heraus da ist. Wer Kräuterkunde „geschwind mal nebenher“ machen möchte wird der Vielfältigkeit der Natur und ihren Wirkkräften nicht wirklich gerecht. Mit der Natur arbeiten zu dürfen ist ein bezauberndes Geschenk, welches uns im Herzen zu berühren vermag, wenn wir offen sind und dadurch berührbar bleiben. Die Natur selbst lädt uns ein still zu werden, genau hinzusehen und achtsam zu sein. Sie ist hierbei unser ältester Lehrmeister und die Pflanzen sind unsere Verbündeten. Pflanzen können uns von ihrer Kraft schenken. Was brauchen wir wirklich? Begegnen wir dieser kostbaren Fülle offenen Herzens in Liebe, in Demut und Hingabe.

Copyright Text: Myriam Veit
Copyright Bilder: Charlotte Fischer
NAOWA Naturkosmetik- & Duftmanufaktur, Heilpflanzen- & Aromaschule, Ferienwohnungen auf dem Hof, Behandlungen, Yoga: www.Naowa.de

 

 

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